Glossar Partnermanagement · Phase 2 von 7
Partnerprogramm
Christopher Niekamp · Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026
Ein Partnerprogramm ist das Regelwerk, nach dem ein Anbieter mit seinen Partnern zusammenarbeitet: Partnertypen, Anforderungen, Leistungen, Vergütung und Abläufe.
Einordnung
Ein gutes Partnerprogramm ist kurz genug, dass Partner es verstehen, und konkret genug, dass beide Seiten wissen, was sie voneinander erwarten können. Häufig wird es aus der Sicht des Anbieters geschrieben und beschreibt vor allem Pflichten.
Wirksamer ist es, mit dem Nutzen für den Partner zu beginnen und daraus die Anforderungen abzuleiten. Ein Programm, das niemand erklären kann, wird auch nicht gelebt.
Beispiel
Eine Beratung fasst ihre Zusammenarbeit mit Partnern erstmals in einem Programm zusammen: zwei Partnertypen, Empfehlungspartner und Umsetzungspartner, jeweils mit eigener Vergütung, fester Ansprechperson und einem jährlichen Gespräch zur Zielvereinbarung. Vorher hatte jeder Partner andere Absprachen.
Beispiel zur Veranschaulichung, kein einzelner Kundenfall.Wo der Begriff im Partnermanagement hingehört
Der Begriff gehört zu Phase 2 des PARTNEO Partner-Lifecycle, Partnerstrategie. In dieser Phase legt ihr fest, welchen Beitrag Partner leisten sollen und welche Partnertypen ihr dafür braucht. Wie weit ihr in dieser Phase seid, zeigt der Reifegrad-Check.
Verwandte Begriffe
- Tier-ModellEin Tier-Modell teilt das Partnerportfolio in Stufen ein, meist mit steigenden Anforderungen und steigenden Gegenleistungen, etwa als Silber, Gold und Platin.›
- Nutzenversprechen für PartnerDas Nutzenversprechen für Partner, englisch Partner Value Proposition, ist die Antwort auf die Frage, warum ein Unternehmen mit diesem Anbieter zusammenarbeiten sollte und nicht mit einem Wettbewerber.›
- UmsatzbeteiligungDie Umsatzbeteiligung, englisch Revenue Share, ist ein Vergütungsmodell, bei dem der Partner einen prozentualen Anteil am erzielten Umsatz oder Deckungsbeitrag erhält.›

