Glossar · Begriffe von A bis Z

Glossar Partnermanagement.

Die wichtigsten Begriffe rund um Partnervertrieb, Channel Sales und Partnermanagement, kurz und verständlich erklärt. Jeder Begriff hat eine eigene Seite mit Beispiel, Einordnung und verwandten Begriffen.

A

Attach-Rate

Die Attach-Rate gibt an, wie oft zu einem Hauptverkauf ein zusätzliches Produkt oder eine Leistung mitverkauft wird, im Partnergeschäft etwa Services des Partners zur Lizenz des Herstellers.

Beispiel und Einordnung →

B

C

Channel Sales

Channel Sales, auch indirekter Vertrieb, bezeichnet den Verkauf über Partner wie Systemhäuser, Berater oder Integratoren, statt ausschließlich über das eigene Vertriebsteam.

Beispiel und Einordnung →

Co-Selling

Co-Selling bezeichnet den gemeinsamen Verkaufsprozess, bei dem Anbieter und Partner zusammen beim selben Kunden auftreten. Jeder bringt seine Stärke ein, das Ergebnis ist ein überzeugenderes Gesamtangebot.

Beispiel und Einordnung →

D

Deal-Registrierung

Deal-Registrierung bezeichnet das Verfahren, mit dem Partner geplante Verkaufschancen beim Anbieter melden und sich so, meist für einen bestimmten Zeitraum, das Anrecht auf die Betreuung dieses Geschäfts sichern.

Beispiel und Einordnung →

E

Exklusivität

Exklusivität bezeichnet die vertragliche Zusage, dass ein Partner in einem definierten Gebiet, Marktsegment oder für eine Produktlinie der einzige Vertriebsweg des Anbieters ist.

Beispiel und Einordnung →

F

Forecast

Der Partner-Forecast ist die Vorschau auf den Umsatz, der in den kommenden Perioden über Partner erwartet wird, aufgebaut aus gemeldeten Verkaufschancen und deren Abschlusswahrscheinlichkeit.

Beispiel und Einordnung →

G

Go-to-Market-Modell

Das Go-to-Market-Modell beschreibt, über welche Wege ein Unternehmen seinen Markt erreicht: direkt über den eigenen Vertrieb, indirekt über Partner oder in einer Kombination aus beidem.

Beispiel und Einordnung →

H

Handelsvertreter

Ein Handelsvertreter vermittelt Geschäfte im Namen und auf Rechnung des Anbieters und erhält dafür Provision; anders als ein Reseller kauft er die Leistung nicht selbst ein und verkauft sie nicht weiter.

Beispiel und Einordnung →

I

J

K

L

M

Marktabdeckung

Marktabdeckung beschreibt, welcher Anteil des Zielmarkts durch eigene Vertriebskapazität und Partner tatsächlich erreicht wird, aufgeschlüsselt nach Region, Branche oder Kundensegment.

Beispiel und Einordnung →

N

O

Ökosystem

Ein Partner-Ökosystem ist das Netz aller Unternehmen, die rund um eine Lösung Wert schaffen: Wiederverkäufer, Berater, Integratoren, Technologiepartner und Empfehlungsgeber.

Beispiel und Einordnung →

P

Partner-Enablement

Partner-Enablement bezeichnet alle Maßnahmen, die einen Partner befähigen, eigenständig erfolgreich zu verkaufen, durch Wissen, Argumente und die richtigen Materialien zum richtigen Zeitpunkt.

Beispiel und Einordnung →

Partner-KPI

Partner-KPIs sind die Kennzahlen, mit denen ein Unternehmen Zustand und Erfolg seines Partnergeschäfts misst, von frühen Signalen wie Schulungen und gemeldeten Verkaufschancen bis zum Partnerumsatz.

Beispiel und Einordnung →

Partner-Lifecycle

Der Partner-Lifecycle beschreibt die Phasen, die eine Partnerschaft im B2B durchläuft, von der strategischen Auswahl über Onboarding und Aktivierung bis zur laufenden Steuerung und Weiterentwicklung.

Beispiel und Einordnung →

Partnermanagement

Partnermanagement ist der systematische Aufbau, die Steuerung und die Weiterentwicklung von Geschäftspartnerschaften mit dem Ziel, über Partner planbar Umsatz und Wachstum zu erzeugen.

Beispiel und Einordnung →

Partnerportal

Ein Partnerportal ist ein geschützter Online-Bereich, über den Partner auf Material, Schulungen, Preise und Ansprechpersonen zugreifen und je nach Ausbau auch Verkaufschancen melden.

Beispiel und Einordnung →

Q

Qualifizierung

Qualifizierung bezeichnet im Partnergeschäft die Prüfung, ob ein Partnerkandidat wirklich passt, bevor Zeit in Vertrag, Onboarding und Enablement investiert wird.

Beispiel und Einordnung →

R

S

Systemhaus

Ein Systemhaus ist ein IT-Dienstleister, der Hardware, Software und Services verschiedener Hersteller für seine Kunden zusammenstellt, einführt und betreut, häufig mit langjährigen Kundenbeziehungen in einer Region.

Beispiel und Einordnung →

T

Tier-Modell

Ein Tier-Modell teilt das Partnerportfolio in Stufen ein, meist mit steigenden Anforderungen und steigenden Gegenleistungen, etwa als Silber, Gold und Platin.

Beispiel und Einordnung →

U

V

W

Wallet Share

Wallet Share bezeichnet den Anteil, den ein Anbieter am gesamten Budget eines Kunden oder Partners für eine bestimmte Kategorie erhält, im Partnergeschäft meist den Anteil eures Produkts am Umsatz, den ein Partner in eurem Segment macht.

Beispiel und Einordnung →

X

XaaS

XaaS steht für Anything as a Service und bezeichnet das Geschäftsmodell, Leistungen als laufend bezogenen Dienst statt als einmaligen Kauf anzubieten.

Beispiel und Einordnung →

Y

Yield

Yield bezeichnet im Partnergeschäft den Ertrag je Partner: welchen Umsatz oder Deckungsbeitrag ein einzelner Partner im Verhältnis zur investierten Betreuung liefert.

Beispiel und Einordnung →

Z

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Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026

Christopher NiekampChristopher NiekampCo-Founder von PARTNEO. Baut seit Jahren Partnergeschäft im Mittelstand auf; die Methodik hinter PARTNEO stammt aus diesem eigenen Aufbau, nicht aus der Theorie.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026

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