Glossar Partnermanagement · Phase 3 von 7
Partnersegmentierung
Christopher Niekamp · Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026
Partnersegmentierung teilt das Partnerportfolio nach Potenzial und Engagement in Gruppen ein, damit Betreuungszeit dorthin geht, wo sie am meisten bewirkt.
Einordnung
Ohne Segmentierung bekommt jeder Partner ungefähr gleich viel Aufmerksamkeit, und das meiste davon fließt zu denen, die sich am lautesten melden.
Für den Anfang reicht eine einfache Einteilung: Partner mit hohem Potenzial und hohem Engagement werden aktiv entwickelt, Partner mit hohem Potenzial und geringem Engagement gezielt aktiviert, die übrigen standardisiert betreut. Wichtig ist, die Einteilung regelmäßig zu prüfen.
Beispiel
Ein Softwarehersteller bewertet seine Partner nach drei Kriterien für Potenzial und drei für Engagement. Das Ergebnis: Eine kleine Gruppe bekommt eine feste Partnermanagerin und Quartalsgespräche, eine zweite Gruppe einen Aktivierungsplan, der Rest einen regelmäßigen Newsletter und Zugang zum Portal.
Beispiel zur Veranschaulichung, kein einzelner Kundenfall.Wo der Begriff im Partnermanagement hingehört
Der Begriff gehört zu Phase 3 des PARTNEO Partner-Lifecycle, Auswahl und Segmentierung. In dieser Phase entscheidet ihr, mit wem ihr arbeitet und wie viel Betreuung jedes Segment bekommt. Wie weit ihr in dieser Phase seid, zeigt der Reifegrad-Check.
Verwandte Begriffe
- Tier-ModellEin Tier-Modell teilt das Partnerportfolio in Stufen ein, meist mit steigenden Anforderungen und steigenden Gegenleistungen, etwa als Silber, Gold und Platin.›
- Partner-ScorecardEine Partner-Scorecard bewertet jeden Partner nach festen Kriterien und macht so vergleichbar, wo eine Partnerschaft steht und wo sie Aufmerksamkeit braucht.›
- Ideales PartnerprofilDas ideale Partnerprofil beschreibt in nachprüfbaren Kriterien, welche Art von Unternehmen als Partner infrage kommt, bevor die Suche nach konkreten Kandidaten beginnt.›

